Artikel
"Das Leben ohne meinen Vater und meine Mutter beginnen" (2)
Anonyme Geburten / Es verbietet sich bei der Debatte umanonyme Geburten darauf hinzuweisen, dass die heimlich geborenen Kinder und die, die dabei nicht überlebenwürden, ja nur Einzelfälle seien. Jedes Leben ist schützenswert. Wir müssen dafürdie richtigen Lösungen finden. Aber es verbietet sich genauso in der Debatte um anonyme Geburten aufpotenziellen Adoptiveltern, "die sehnsüchtig auf ein Kind warten", zu verweisen. Bei der Debatte um anonymeGeburten geht es um Werteentscheidungen in und für unsere Gesellschaft.
"... Der CDU-Abgeordnete Andreas Hoffmann sprach von einer sehr ungewöhnlichen Konstruktion, denn hier ringen das elementare Grundrecht auf Leben und das Recht auf Identität miteinander. Hierbei gehe das Recht auf Leben dem Recht auf Identität klar vor. Der Parlamentarier verwies weiter auf die 1400 potenziellen Adoptiveltern in Baden-Württemberg, die sehnsüchtig auf ein Kind warten. Da es hierzulande zu wenig Kinder gibt, zählt man im Jahr in Baden-Württemberg bereits 400 Auslandsadoptionen...."
Ein Recht auf anonyme Entbindung, Südkurier, 27. Juni 2002
"Vater, Mutter, Kind", Leserbrief an den Südkurier, 28. Juni 2002 zum Südkurierartikel vom 27.Juni 2002 Volltext [PDF]


