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Deutscher Staat fehlernährt
"Der deutsche Staat ist fehlernährt", kommentiert Tarik Ahmia in der taz vom 14.10.2005 zum Beitrag "Staat mit niedrigen Steuern". "(...) Die Steuereinnahmen werden in den letzten 20 Jahren immer mehr von Arbeitnehmern und Konsumenten erbracht, während sich der Beitrag der Unternehmen und Selbstständigen im gleichen Zeitraum halbierte."
In der aktuellen OECD-Studie wird nun (entgegen allen "Unkenrufen") belegt, dass Deutschland ein Steuerniedrigland ist. Die Steuern sind in den vergangenen Jahren gesunken und sollen nun "weiter sinken - jedenfalls für Unternehmen. Sowohl SPD als auch CDU haben eine Senkung des Körperschaftsteuersatzes von derzeit 25 Prozent in Aussicht gestellt: die SPD auf 19 Prozent, die CDU etwas moderater auf 22 Prozent."
Medienbericht taz 14.10.2005
Was sagen andere dazu? GRÜN macht den Unterschied: GRÜNE akzeptieren nicht, dass Unternehmen hohe Gewinne haben, aber keine Steuern zahlen. Der Trend, Unternehmen und Besserverdienende finanziell zu schonen, muss sich umkehren.
Wahlprogramm Bündnis 90/DIE GRÜNEN 1. Kapitel:
Neue Arbeit schaffen Arbeit mit Zukunft Teilhabe statt Ausgrenzung PDF
"Einfaches Steuersystem: Alle sollen ihren Beitrag leisten, Starke mehr als Schwache"
Suchbegriffe: (keine) Steuersenkungen - Steuerflucht - Betriebsverlagerungen - Wohnsitzverlagerung
"Realistische und gerechte Haushaltspolitik"
Suchbegriffe: Spitzensteuersatz - Vermögenssteuer - Erbschaften - Kerosinsteuer - Tobinsteuer
Zum Weiterlesen: Südkurier 12.10.2005
Weiterhin das größte Vermögen in Deutschland - 91 Milliardäre


