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Genug ist genug: Atomausstieg selber machen!
Bis heute wollen zwei Drittel aller Deutschen den Atomausstieg. Sie erwarten von den Politikern mutige Entscheidungen mit Weitsicht über die nächste Wahl hinaus und von den Stromkonzernen eine Umsetzung und Einhaltung der Atomkonsensvereinbarung vom 14. Juni 2000. Jedenfalls hat dies den Anschein, denn die große Mehrheit der deutschen Haushalte bezieht ihren Strom noch immer direkt und vertrauensseelig von den Atomstrom- Konzernen RWE, E.on, Vattenfall, EnBW oder von Atomkonzern abhängigen Stadtwerken.
Derzeit wird auf Regierungsseite angesichts der Klimadebatte und der unsicheren Ölversorgung aber wieder laut über eine Fortführung der Stromerzeugung durch Atomspaltung nachgedacht. Dazu kommt, dass mehrere Stromkonzerne Anträge auf Laufzeitverlängerung eingereicht haben. Damit ist es jetzt mit dem Vertrauen vorbei.
Jetzt heißt es:
Genug ist genug - Atomausstieg selber machen!
"Nach der faktischen Aufkündigung des Atomkonsenses durch die Atomkraft- werksbetreiber RWE, E.on, Vattenfall und EnBW rufen Umwelt- und Verbraucher- schutz-Organisationen die Menschen in ganz Deutschland auf, sich von den Atomkonzernen zu trennen. Wechseln Sie jetzt Ihren Stromlieferanten. Erteilen Sie dem Wortbruch der Konzerne mit der Aufkündigung Ihrer Vertragsbeziehungen eine angemessene Antwort. Es kostet Sie fünf Minuten. Helfen Sie, den Atomausstieg in Deutschland so schnell wie möglich zu vollziehen."
Pressemeldungen zum Weiterlesen:
taz vom 26.1.2007
Klimaschutz ohne Kohle und Atom
Der weltweite Energiebedarf ließe sich 2050 zur Hälfte mit erneuerbaren Energien decken, lautet das Ergebnis einer gemeinsamen Studie von Greenpeace und Wirtschaft. Die Erde würde weniger warm. Und billiger wäre es auch noch
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taz vom 25.1.2007
AKWs: EU sieht Risiken fürs Klima
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taz vom 16.1.2007
Im Zeichen des Atoms
Die Atomkraft hat weltweit Konjunktur und die Uranförderung hält mit dem Bedarf nicht länger Schritt. Der neue Hoffnungskontinent der Bergbaukonzerne heißt Afrika
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n-tv, 11.1.2007
Erneuerbar oder fossil
Atomkraft verhindert Energierevolution
von Jörg Welke
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Deutsche wollen mehrheitlich, dass Koalition am Zeitplan für Atomausstieg festhält
10.01.2007 (EuPD) Die Mehrheit der Deutschen will klar an dem in der Koalition vereinbarten Atomausstieg festhalten. 62,4 Prozent gaben in einer repräsentativen Blitzumfrage des Marktforschers EuPD Research unter 1.214 Befragten an, den Ausstieg weiterhin zu unterstützen.
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