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31. Dezember 2008

Sicherheit von Spielzeug sogar schlechter

In der letzten Woche wurde vom EU-Parlament die neue Spielzeugrichtlinie beschlossen, die von VerbrauerInnen stark kritisiert wurde. Nun hat auch die deutsche Bundesregierung die Regelung "als unzureichend kritisiert" [1].

"Die Regelungen zur chemischen Sicherheit von Spielzeug, wie sie mit der neuen EU-Spielzeugrichtlinie im Dezember 2008 verabschiedet wurden, sind unzureichend und führen teils sogar zu einer Verschlechterung des Verbraucherschutzes." [2] Dieses Urteil veröffentlichte diese Woche das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR).

Demnach könne sich künftig aus Spielzeug sogar mehr Blei lösen als bisher. Duftstoffe, die Allergien auslösen können, sind ebenfalls noch in zu großen Mengen im Kinderspielzeug erlaubt. Die neue Spielzeug-Richtlinie sieht keinen Nickel-Grenzwert vor!

Das BfR ist Anstalt des öffentlichen Rechts und hat den Auftrag den gesundheitlichen Verbraucherschutz zu stärken. Das Institut gehört zum Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), ist aber in seiner wissenschaftlichen Bewertung und seiner Forschung unabhängig.

Ausführliche Einschätzung und Empfehlung finden Sie in der Presemitteilung des BfR vom 29.12.2008: Neue EU-Spielzeugrichtlinie schützt die Gesundheit von Kindern nicht ausreichend


Weitere Informationen auf mbnJournal

Im Kinderspielzeug weiterhin Schwermetalle und Duftstoffe

Weblinks und Quellen

Medienberichte, Meldungen

[1]taz.de 29.12.2008 Amt kritisiert EU wegen Spielzeug

Regierung, Parteien

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