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| Konzeption | Webseiten mit Webstandards - Grafisches Konzept

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"Der einzig wahre Realist ist der Visionär." Federico Fellini

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Webdesign, Webseiten nach Webstandards, mit (X)HTML und CSS

Das grafische Konzept

"Die Idee: visuelles Design"

Wie im Printwesen gilt auch für die Erstellung von Webseiten: Durch den Content, d.h. durch den Inhalt, wird die Form bestimmt. Der Inhalt bestimmt also grafische Designs, Farben und Typografie. Die visuelle Gestaltung wird neben den inhaltlichen Vorgaben z.B. durch Farbenlehre, Symbolik, Wahrnehmungspsychologie, Gestaltungstheorien und Ästhetik bestimmt.

Nichts prägt im Internet mehr, als der erste Eindruck. Damit ist das Erscheinungsbild einer Website gemeint. Es entscheidet, ob ein Nutzer verweilt oder gleich weiterklickt. Nutzer bleiben und kommen wieder, wenn die Site durch Übersichtlichkeit, Aktualität, Genauigkeit und Fehlerfreiheit überzeugt. Die Erwartungskonformität spielt beim Webdesign ebenfalls eine wichtige Rolle, d.h. der Nutzer sollte das erhalten, was ihm versprochen wird. (Weitere Informationen zur Software-Ergonomie: EN ISO 9241 (nach EU-Recht Standard zur Bewertung der Forderung nach Benutzerfreundlichkeit)

Eine Webseite sollte grafisch klar gegliedert sein, d.h. eine klare visuelle Hierarchie sowie klar definierte Bereiche besitzen. Hyperlinks sollten sofort erkennbar sein, aussagekräftige Bilder und Illustrationen den Inhalt unterstützen.

Bevor ein grafisches Konzept erstellt werden kann, ist es notwendig, dass Sie einige Fragen beantworten.

  • Charakterisieren Sie das Gesamtbild, das Sie repräsentieren wollen.
  • Überlegen Sie, welche Farbe den Inhalt am besten unterstützt (z.B. grün für Umwelt)
    - Nutzen Sie die Farben Ihres Logos als Ihre "Hausfarben".
  • Werden viele Fotos verwendet, die die Webseiten schon "bunt" machen?

Die Gestaltungsideen werden so visualisiert, dass Benutzer auch komplexe inhaltliche Zusammenhänge schnell und einfach erfassen können. Für ein ansprechendes Design werden Schriften, Farben und Formen im Sinne von Konsistenz aufeinander abgestimmt.

Farben

Durch die Verbreitung von Grafikkarten und Monitoren, die 24 Bit oder mehr Farbtiefe darstellen können, ist die Palette der sogenannten "websicheren" Farben bedeutungslos geworden. (Vgl. Wikipedia)

Lesetipp "Farben auf Webseiten" von Michael Jendryschik
Außerdem können Sie das Tool zum Erzeugen von Farbschemata nutzen: Color Scheme Generator 2 bei wellstyled.com/tools

Schriften /Typografie

Bei Fließtexten kommen in Hinblick auf Lesbarkeit und Abbildbarkeit nur ein bis zwei Standard-Schriftarten in Frage:

  • die Serifenschriften - Times Roman, Serif,
  • die Serifenlosen - Helvetica, Arial, Sans Serif,
  • die Schreibmaschinenschrift - Courier, Courier New.

Browser können nur die Schriftarten anzeigen, die auf dem jeweiligen System des Benutzers installiert sind. Wenn die Schriftart dann nicht vorhanden ist, wird die Seite in der eingestellten Standardschriftart des Browsers angezeigt. Möglicherweise passt diese dann nicht mehr zum Layout.

Die Textgestaltung ist immer noch eines der wichtigsten Mittel überhaupt, um eine gute Struktur zu erstellen und eine Hierarchie für die Inhalte zu schaffen ( z.B. Seitentitel, Artikelüberschriften, Text).

Lesetipp "Typographie im Internet" von Matthias Kammerer mit Tipps, wie man Texte so gestalten kann, dass sie gut lesbar sind.

Layout

Die optimale Breite einer Website anzugeben, ist schwer. "Im Zusammenhang mit Barrierefreiheit wird gefordert, dass Websites sich dem sichtbaren Bereich des Browserfensters anpassen. D.h. es wird mit relativen Breitenangaben gearbeitet, die Seiten füllen den gesamten sichtbaren Bereich aus." Dieses und mehr dazu von Björn Seibert auf .

Das Problem für die optimale Länge einer Website ist nicht die Flexibilität wie bei der Breite, sondern die Benutzerfreundlichkeit. Beim Scrollen verschwinden irgendwann auch Navigation, Überschriften und dgl. Dieses Problem kann zum Teil dadurch gelöst werden, dass nach größeren Textabschnitten mit einem Link nach oben zurück gesprungen werden kann und die Navigationsleiste auch am unteren Seitenrand vorhanden ist.

Sind Breite und Länge festgelegt, kann ein Design-Raster (strukturierte Absätze, Spalten und dgl.) Ordnung und Struktur auf der Webseite bringen.

Lesetipp "Formen Grundlagen I bis V" von Silke Schümann Wissenswertes über Webseitenplanung finden Sie im Webhandbuch



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